Beratungsstelle für gewaltbetroffene Männer und Täter

Studien haben gezeigt, dass Gewalterfahrungen mit einem erhöhten Risiko für sowohl körperliche als auch psychische gesundheitliche Beeinträchtigungen zusammenhängen. Entsprechende Unterstützungsangebote für Betroffene sind somit essentiell. Jedoch ist es für den Betreffenden oft nicht leicht, um Hilfe zu bitten. Darüber zu sprechen ist oft schambesetzt oder Hilfe zu suchen durch andere Umstände schwierig.

Wir möchten Betroffenen dabei helfen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken, eigene Ressourcen und Stärken zu nutzen, um sich selbst besser schützen zu können, sich aus der empfundenen Hilflosigkeit zu befreien und eine Handlungskompetenz zu erlangen. Unsere Erfahrung aus dem vorherigen Projekt zu geschlechterspezifischen Behandlungsbedürfnissen bei Menschen mit Gewalterfahrung zeigte, dass die unten aufgeführten Module hilfreich für die Betroffenen sind. Selbstverständlich bieten wir auch ganz den individuellen Bedürfnissen entsprechend Beratung zu den jeweiligen Themen des Einzelnen an.

Ebenso richtet sich die Beratung an Personen, die Gewalt ausüben und aus dem Teufelskreis der Gewalt ausbrechen wollen. Dies beinhaltet das Erlernen neuer Umgangsformen mit Stress, Problemen, Aggression etc.

Bitte kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Beratungsbedarf oder weitere Fragen haben!

Soziale Beratung:

Übersicht und Themenfelder

Informationen

Prävention durch

Unterstützung bei Anträgen

Offene psychologische Beratung:

Übersicht und Themenfelder

Die offene psychologische Beratung diente der Stabilisierung und der Zielklärung. Die Themenvielfalt in der offenen psychologischen Beratung umfasste:

  • Partnerschaftsprobleme, Umgang mit Gewalt durch Partner, Umgang mit Alkoholproblemen des Partners
  • Unterstützung bei Abwägung Trennung vs. Nicht-Trennung
  • Kriseninterventionen
  • Ressourcenarbeit, Selbststärkung
  • Unterstützung bei therapeutischer Anbindung

Module

könnten folgende Themen beinhalten:

Veränderungsmotivation fördern

Planung von (Lebens-) zielen

Umgang mit Menschen

Emotionsregulation

Problemlösen

Förderung des Selbstwertes

Wahrnehmung der Gewalt